Glossar

Im Absaugwelt24.de Glossar erklären wir Fachbegriffe, die in Beschreibungen oder an anderen Stellen in unserem Onlineshop zum Einsatz kommen. Vorrangig geht es bei uns natürlich über die unterschiedlichen Komponenten Rund um die Absauganlagen und -technik. Beschrieben werden aber auch gängige verwandte Materialien und Stichworte.

Unser Absaugwelt24 Lexikon wird ständig erweitert und in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Falls Sie Vorschläge oder Verbesserungen haben, bitten wir um eine kurze Nachricht an info@absaugwelt24.de!

 

Abgase

Abgase sind die bei einem Stoffumwandlungsprozess anfallenden, gasförmigen Abfallprodukte. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden sie als Verbrennungsabgase bezeichnet, also die Abgase aus einer Verbrennung. Chemisch betrachtet sind Abgase ein Aerosol, also eine Dispersion (ein heterogenes Gemisch) aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen in Gasen.

Abreinigung

Reinigung (oder das Reinigen bzw. Putzen) ist ein Sammelbegriff für das Aufrechterhalten und Wiederherstellen von Reinheit in Industrie, Gewerbe und Haushalt. Neben Instandhaltung und Aspekten der Hygiene umfasst es auch Sicherheit (Ordnung) und ästhetische Gesichtspunkte

Absaugarme

Absaugarme erfassen Schweiß- und Lötrauch, Gase, Dämpfe und Stäube direkt an der Entstehungsquelle und lassen sich mit Ventilatoren oder über eine Rohrleitung mit einer zentralen Absauganlage verbinden. Gasdruckfedern stellen sicher, dass die Absaugarme innerhalb ihrer Reichweite leicht in jede gewünschte Position gebracht werden können. Die außenliegende Trägerkonstruktion gewährleistet, dass der Luftvolumenstrom nicht behindert wird und damit eine effektive Absaugung erzielt werden kann. Einen Absaugarm können Sie entweder direkt an die Absauganlage anschließen oder über ein Rohrleitungssystem mit der Absauganlage verbinden.

Absauggebläse

Absaugarme erfassen Schweiß- und Lötrauch, Gase, Dämpfe und Stäube direkt an der Entstehungsquelle und lassen sich mit Ventilatoren oder über eine Rohrleitung mit einer zentralen Absauganlage verbinden. Gasdruckfedern stellen sicher, dass die Absaugarme innerhalb ihrer Reichweite leicht in jede gewünschte Position gebracht werden können. Die außenliegende Trägerkonstruktion gewährleistet, dass der Luftvolumenstrom nicht behindert wird und damit eine effektive Absaugung erzielt werden kann. Einen Absaugarm können Sie entweder direkt an die Absauganlage anschließen oder über ein Rohrleitungssystem mit der Absauganlage verbinden.

Absauggebläse

Ein Absauggebläse dient zur einfachen und volumenstarken Absaugung von Rauch, Staub und Dämpfen in Industrie und Handwerk.

Absaughauben

Absaughauben kommen bei den verschiedensten Arbeitsprozessen zum Einsatz. Sie saugen Staub, Rauch und Nebel mit hoher Effizienz von Anlagen und Arbeitsplätzen ab. Düsenhauben und quadratische Hauben eignen sich besonders zur punktgenauen Absaugung und können an Absaugarme, Rohrsysteme oder Schläuche angeschlossen werden. Die modulare Systemabsaughaube zum Anschluss an eine Filteranlage oder einen Ventilator kommt überall dort zum Einsatz, wo eine Punktabsaugung nicht praktikabel ist und ein größerer Erfassungsradius erforderlich ist.
Anwendung:
- Zur punktgenauen und weiträumigen Erfassung von Staub- und Rauchquellen
- Zum Anschluss an Filteranlagen, Ventilatoren, Absaugarme, Rohrsysteme und Schläuche
Besonderheiten:
-  Große Auswahl an Anschlussnennweiten und Erfassungsformen für unterschiedliche Anwendungen
Nutzen:
- Optimale Erfassung direkt an der Entstehungsquelle
- Leichte Handhabung  
- Hohe Verarbeitungsqualität

Absaugrohre

Für industrielle Absaugung, Zum Beispiel für die Späneabsaugung, oder als Entstaubungsanlagen in Industrie und Handwerk, insbesondere in der Holzverarbeitung.

Absaugschläuche

Absaugschläuche können an Absaug- und Filteranlagen, Rohrleitungssysteme und Bearbeitungsmaschinen angeschlossen werden. Schläuche stellen die gängigste Förderverbindung für feste, flüssige und gasförmige Medien in Industrie und Gewerbe dar. Ihre Flexibilität sowie ihre schwingungsabsorbierenden und geräuschdämpfenden Eigenschaften ersetzen oder ergänzen oftmals Rohrleitungen. Alle aufgeführten Absaugschläuche können an Absaug- und Filteranlagen, Rohrleitungssysteme und Bearbeitungsmaschinen angeschlossen werden.

Absaugtische

Arbeitstische mit Absaugung zur direkten Erfassung bei Prozessen wie Schweißen, Schneiden und Schleifen

Adsorptionsmittel

Ein Adsorbens oder Adsorptionsmittel dient zur Entfernung von Spurenstoffen aus Fluiden. Diese Spurenstoffe lagern sich aufgrund von Van-der-Waals-Kräften adsorptiv an der Oberfläche des Adsorbens an.

Aerosole

Feinste Verteilung schwebender fester oder flüssiger Stoffe in Gasen, besonders in der Luft (z. B. Rauch, Nebel). Ein Aerosol [aeʁoˈzoːl] (Kunstwort aus altgriechisch ἀήρ āḗr, deutsch ‚Luft‘[1][2] und lateinisch solutio ‚Lösung‘) ist ein heterogenes Gemisch (Dispersion) aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen in einem Gas. Die Schwebeteilchen heißen Aerosolpartikel oder Aerosolteilchen. Die kleinsten Partikel sind wenige Nanometer groß, eine fixe Obergrenze gibt es nicht, jedoch sind Partikel, die innerhalb weniger Sekunden ausfallen, selten Gegenstand von Untersuchungen. Ein Aerosol ist ein dynamisches System und unterliegt ständigen Änderungen durch Kondensation von Dämpfen an bereits vorhandenen Partikeln, Verdampfen flüssiger Bestandteile der Partikel, Koagulation kleiner Teilchen zu großen oder Abscheidung von Teilchen an umgebenden Gegenständen.

Aktivkohle

Aktivkohle, kurz A-Kohle, auch medizinische Kohle (lat. Carbo medicinalis) genannt, ist poröser, feinkörniger Kohlenstoff mit großer innerer Oberfläche, der als Adsorptionsmittel unter anderem in Chemie, Medizin, Trinkwasseraufbereitung,[1] Abwasserbehandlung sowie Lüftungs- und Klimatechnik eingesetzt wird. Aktivkohle kommt granuliert oder gepresst in Tablettenform (Kohlekompretten) zum Einsatz. Ebenso dient sie als Trägermaterial von Katalysatoren für die heterogene Katalyse.

Aluminium

Aluminium ist ein silbrig-weißes Leichtmetall. In der Erdhülle ist es, nach Sauerstoff und Silicium, das dritthäufigste Element und in der Erdkruste das häufigste Metall.  chemisches Element mit dem Elementsymbol Al und der Ordnungszahl 13. Im Periodensystem gehört Aluminium zur dritten Hauptgruppe und zur 13. IUPAC-Gruppe, der Borgruppe, die früher als Gruppe der Erdmetalle bezeichnet wurde. Es gibt zahlreiche Aluminiumverbindungen.

Atex

ATEX konforme Absauggeräte ATmosphè re EXplosive) sind für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen entwickelt.

Baumwollfasern

Die Baumwollfaser ist eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Pflanzen der Gattung Baumwolle (Gossypium) gewonnen wird. In der Systematik der Naturfasern gehört die Baumwolle daher zu den Samenfasern. Nur die langen Fasern werden, meist zu dünnen Fäden gesponnen, für Textilien verwendet, während sich die Linter nur für Celluloseprodukte eignen.

Brandgas

Gasförmiges Gemisch aus, bei der Pyrolyse und bei Bränden entstehenden, Oxiden, inerten Anteilen und Pyrolyseprodukten. Brandgas enthält gas- und dampfförmige Zersetzungs- und Verbrennungsprodukte, z. B. Kohlenmonoxid CO, und wirkt auf Menschen sauerstoffverdrängend und giftig. Brandgase enthalten zahlreiche Atemgifte, meist in hohen Konzentrationen. Je weniger Sauerstoff bei der Verbrennung zur Verfügung steht, desto gefährlicher werden die Atemgifte.

Brenntisch

Der Brenntisch eignet sich sowohl für thermische, als auch für mechanische bzw. flammenlose Trennverfahren. Als Brenntische bezeichnet man Schneidtische, die bei Plasma- und Autogenschneidanlagen zum Einsatz kommen.

Dämpfe

Dampf bezeichnet in Naturwissenschaft und Technik einen chemisch reinen, gasförmigen Stoff, wenn man ihn in Bezug zu seinem flüssigen oder festen Aggregatzustand betrachtet. Dampf kann durch Verdampfung der Flüssigkeit bzw. Sublimation des Feststoffs entstehen und sich durch Kondensation wieder in diese bzw. durch Resublimieren in diesen umwandeln. Dampf bezeichnet in der Umgangssprache meist eine Beimischung der Luft, die dadurch sichtbar ist, dass der Stoff zum Teil in Gestalt kleinster Tröpfchen, also in flüssiger Form vorliegt.

Druckluft

Druckluft, umgangssprachlich auch Pressluft, bezeichnet komprimierte Luft

Düse

Eine Düse ist eine technische Vorrichtung zur Beeinflussung eines Fluids beim Übertritt von einer Rohrströmung in den freien Raum, sie bildet dabei den Abschluss der Rohrleitung. Die Düse kann auf ihrer gesamten Länge die gleiche Querschnittsfläche haben, sich erweitern, verjüngen oder weitere komplexe Formen aufweisen. Die Düse verrichtet keine Arbeit sondern wandelt zwischen Geschwindigkeit und statischem Druck.
Durch eine Düse kann ein Fluid Entlang eines Druckgefälles beschleunigt, eine feste oder zähflüssige Masse geformt (siehe Extruder) oder eine flüssige Substanz zerstäubt werden.

Edelstahl

Edelstahl (nach EN 10020) ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad, zum Beispiel Stähle, deren Schwefel- und Phosphorgehalt (sogenannte Eisenbegleiter) 0,025 % (Massenanteil) nicht überschreitet. Ein Edelstahl muss nicht zwangsläufig den Anforderungen eines nichtrostenden Stahls entsprechen. Trotzdem werden im Alltag in der Regel nur rostfreie Stähle als Edelstähle bezeichnet. Der Legierungsanteil von niedrig- oder hochlegiertem Edelstahl ist jedoch genauestens definiert.

Einschaltautomatik

Eine Einschaltautomatik wird heutzutage in einigen Elektrogeräten eingesetzt, um dem Benutzer die Handhabung zu erleichtern. Mit einer Einschaltautomatik versehene Geräte schalten sich aufgrund eines Impulses selbständig an. Fehlt dieser Impuls, schalten sich vieler dieser Geräte nach einer voreingestellten Zeit auch wieder ab

Einzelplatzabsaugung

Eine Absauganlage ist für einen Arbeitsplatz maßgeschneidert.

Emulsionsnebel

Emulsionsnebel entsteht durch Verdampfen von Schmierstoffen, der z.B. beim Fräsen, Schleifen oder Bohren in Werkzeugmaschinen ensteht

Emulsionssauger

Schmiermittel-Absauggeräte für die Reinigung von Werkzeugmaschinen

Entstauber

Absauganlagen und Filtertechnik zur Beseitigung von Stäuben und Rauch, Fasern, Flocken und Spänen. Ein Entstauber steht an einem festen Platz neben einer Bearbeitungsmaschine oder in einer Produktionshalle.
Unsere Entstaubungsanlagen scheiden mit der entsprechenden Filterart nahezu alle Arten von Spänen und Stäuben ab und können je nach Ihrem Anwendungsfall sowohl mobil als auch stationär sein.
Das Staubabsaugen erfolgt entweder direkt am Stutzen des Entstaubers ober über ein entsprechendes Erfassungselement (Absaughauben oder Absaugarme).

Erfassung von Stäuben

Staubmessung,  so wird die messtechnische Erfassung der Massen- oder Anzahlkonzentration von staubförmigen Verunreinigungen bewegter oder ruhender Gase bezeichnet. Für die Staubmessung stehen unterschiedliche Messverfahren zur Verfügung. Sie wird sowohl zur Emissions- als auch zur Immissionsüberwachung durchgeführt. Auch zur Überprüfung und Charakterisierung von Entstaubungsapparaten, wie beispielsweise Filtern, werden Staubmessungen durchgeführt. Die Messergebnisse werden meist in Masse pro Volumen angegeben, Staubmasse und Partikelanzahl können aber auch auf andere Größen bezogen sein.

Farbnebel

feine in die Luft freigesetzte Farb- oder Lackpartikel

Farbpigmente

sind Farbmittel, also farbgebende Substanzen. Im Gegensatz zu Farbstoffen bestehen sie aus Teilchen und sind im Anwendungsmedium praktisch unlöslich.[1] Anwendungsmedium ist der Stoff, in den das Pigment eingearbeitet wird, beispielsweise in Bindemittel wie Öle oder Kunststoffe. In der Biologie bezeichnet der Begriff Pigment alle in einem lebenden Organismus farbgebenden Substanzen

Farbpigmente

sind Farbmittel, also farbgebende Substanzen. Im Gegensatz zu Farbstoffen bestehen sie aus Teilchen und sind im Anwendungsmedium praktisch unlöslich.[1] Anwendungsmedium ist der Stoff, in den das Pigment eingearbeitet wird, beispielsweise in Bindemittel wie Öle oder Kunststoffe. In der Biologie bezeichnet der Begriff Pigment alle in einem lebenden Organismus farbgebenden Substanzen.

Filter

Ein Filter (fachsprachlich Neutrum, gemeinsprachlich Maskulinum[1]) hält, wie ein Sieb, Feststoffe aus einem Gas- oder Flüssigkeitsstrom zurück.
Die feststofffreie Phase wird bei der Filtration von Flüssigkeiten als Filtrat und in der Gasfiltration meist als Reingas bezeichnet. An der Oberfläche des Filters zurückbleibender Feststoff heißt Filterkuchen, die Filtration findet jedoch insbesondere in der Gasphase je nach Aufbau des Filters auch oder ausschließlich in dessen Innerem statt (Tiefenfilter), sodass nicht in jedem Fall ein Filterkuchen entsteht.
Die treibende Kraft einer Filtration ist eine Druckdifferenz des Transportmediums vor und nach dem Filter. Das Medium wird entweder durch den Filter gesaugt (Beispiel Zigarettenfilter, Nutsche) oder mit Überdruck durch den Filter gepresst.

Filterfläche

Die Filterfläche ist die Größe des theoretisch ausgebreiteten Filterelementes. Je größer die Filterfläche desto geringer ist der Durchflusswiderstand des Filterelementes. Gleichzeitig steigt die Schmutzaufnahmekapazität. Allgemein gilt: Je größer die Filterfläche, desto größer die Standzeit des Elementes. Grundsätzlich kann durch die Erhöhung der Faltenzahl die Filterfläche vergrößert werden.

Filterpatronen

Filterpatronen sind Einweg-Filterelemente für höchste Anforderungen an die Schmutzabscheidung. Sie werden in Einfachfiltern, Doppelfiltern und zur Filtration der Rückspülflüssigkeit bei Automatikfiltern verbaut.
Filterpatronen können nicht gereinigt werden, sondern müssen ausgetauscht werden. Bei dem Versuch, sie zu reinigen, würden sie beschädigt und die Filtrationswirkung würde zunichtegemacht.

Filtertaschen

Taschenfilter

Filterturm

Raum- und Hallenlüftungssystem ohne Rohrleitungen für hohe Flexibilität im Arbeitsraum

Filterzyklon

dienen als Massenkraftabscheider in technischen Anlagen zur Abtrennung von in Gasen enthaltenen festen oder flüssigen Partikeln (zum Beispiel zur Abgasreinigung). Als Trennmechanismus werden Zentrifugalkräfte verwendet, die durch Erzeugung einer Wirbelströmung entstehen. Zur Trennung von Emulsionen und Suspensionen werden Hydrozyklone verwendet.

Filtration

Die Filtration ist ein Verfahren zur Trennung oder Reinigung von Stoffen, meist einer Suspension oder eines Aerosols. Die Filtration gehört zu den mechanischen Trennverfahren, welche ausschließlich auf physikalischer Basis beruhen. Eine filtrierte Flüssigkeit wird Filtrat genannt. Druckverlust ist der bei der Filtration auftretende Druckabfall, der auch als Filterwiderstand bezeichnet wird. Bei der Oberflächenfilterung bilden die abfiltrierten Feststoffe eine Schicht auf dem Filtermedium, den Filterkuchen. Für ein filtriertes Gas gibt es keinen einheitlichen Begriff, oftmals wird die Bezeichnung Reingas verwendet. In der Membrantechnik sind die Begriffe Retentat (zurückgehaltene Phase) und Permeat (den Filter durchdringende Phase) üblich.

Flusen

Fusseln oder Flusen, auch Mutsel, sind Fasern, welche sich aus Garnen von Gewebe oder Gewirken gelöst habenFusseln oder Flusen, auch Mutsel, sind Fasern, welche sich aus Garnen von Gewebe oder Gewirken gelöst haben

Fugendüse

Eine Fugendüse – manche nennen sie auch „Fugenaufsatz“ – ist ein langer schmaler Aufsatz für das Saugrohr. Sie dient speziell für Fugen und enge Zwischenräume, an die der Staubsauger mit der normalen Kombidüse nicht hingelangt.

Geruchsfilter

Ein Geruchsfilter entfernt lästige Gerüche, welche sich bei den unterschiedlichsten Bearbeitungsprozessen bilden. Der Geruchsfilter verbessert somit die Raumluftqualität und beseitigt Gerüche und Gase.

Gleichzeitigkeitsfaktor

Der Gleichzeitigkeitsfaktor ist ein Schätzwert, der die Tatsache berücksichtigt, dass in einer Anlage nie alle Geräte gleichzeitig und mit voller Leistung eingeschaltet sind. Dieser Wert wird bei der Berechnung der Verlustleistung verwendet.

Grenzwerte

äußerster Wert, der nicht überschritten werden darf

Gummistaub

Beim Zerkleinern, Schleifen sowie Herstellen von Regeneraten bildet sich Gummistaub. Gummistaub entsteht hauptsächlich durch die Abnutzung von Gummireifen. Auf der Straße reicht ein kurzes Schleudern oder ein stärkeres Bremsen, damit sich Abrieb vom Reifen löst. Doch auch die reguläre, tägliche Beanspruchung verschleißt das Gummi – insbesondere bei Industriefahrzeugen wie Gabelstaplern. Deren Reifen werden beim Fahren gestaucht und gedehnt, wodurch sich Gummiteilchen lösen. Auf Ihrem Weg durch die Hallen verteilen die Fahrzeuge dann nicht nur Gummistaub, sondern wirbeln auch andere Partikel auf, die sich bereits am Boden abgesetzt hatten. In Innenräumen erhöht das sehr schnell die Staubkonzentration in der Luft. Zudem enthält Gummistaub extrem giftige Stoffe, die erwiesenermaßen das Erbgut schädigen. Die Staub-Definition dieser Kategorie umfasst außerdem auch Latex, das häufig mit Allergien und Asthma in Verbindung gebracht wird.

Hallenabsaugung

Eine Absauganlage in Form eines Hallenbelüftungssystems filtert die gesamte Luft in einer Produktionshalle.

Hallenlüftungssyteme

technische Einrichtung, um in Hallen Außenluft zuzuführen bzw. „verbrauchte“ oder hieraus belastete Abluft abzuführen. Je nach Anwendungsfall gibt es Anlagen mit kontrollierter Zuluft (Zuluftanlage), kontrollierter Abluft (Abluftanlage) oder kombinierte Zu- und Abluftanlagen. Ein Hallenlüftungssystem befreit verunreinigte Luft von Rauchgasen, Stäuben, Ölnebel und Emulsionsnebel mit Hilfe ihres push pull Systems

Hochvacuum

der Druckbereich zwischen 10-1 und 10-5 Pa (10-3 und 10-7 mbar), in dem bereits überwiegend molekulare Strömung auftritt. Die mittlere freie Weglänge liegt bei 0,1-103 m. Im Hochvakuum spielen Entgasungsvorgänge eine wichtige Rolle (Entgasung), sie erhöhen u.a. die Auspumpzeiten erheblich. Hochvakuum bedeutet, dass eine geringe Luftmenge mit viel Kraft durch einen kleinen Durchmesser (Anschluss an Ansaugstutzen oder Ansaugschlauch) befördert werden muss. Daher haben Hochvakuumgeräte (z.B. Industriesauger) einen hohen Unterdruck.

Holzstäube/-späne

Holzstaub entsteht beim zerspanenden Bearbeiten von Holz und Holzwerkstoffen Holzstaub ist landläufig auch als Sägemehl bekannt. Beim Schleifen, Abziehen, Bohren oder Schneiden von Holz entstehen aber nicht nur grobe Späne, sondern auch fettiger Feinstaub, der eine dicke Schicht bildet, wenn er sich legt. Diesen Staub einzuatmen, ist hochgefährlich.

Industriestaubsauger

Industriesauger beseitigen groben Dreck, Staub und Flüssigkeiten. Er dient zur Säuberung von Maschinen, Böden und Arbeitsplätzen.

Kreide

Kreide ist die eher umgangssprachlich genutzte Bezeichnung für hauptsächlich in der Oberkreide entstandene, sehr feinkörnige, meist weiße oder hellgraue Kalksteine. Eine sehr weiche und hochporöse Variante dieser Kalksteine, die sogar mit dem Messer geschnitten werden kann, wird Schreibkreide genannt.

Kreidestaub

Beim Gebrauch von Kreide gelangt Abrieb in die Luft, der sich leicht auf Oberflächen absetzt. Dieser Kreidestaub ist ungiftig. Trotzdem kann er zu Atemproblemen oder Schmerzen in der Brust führen, wenn er übermäßig eingeatmet wird.

Kunststoff- oder Glasfaserstäube

Glasfaser besteht aus feinem Glasfilament und Garn, die zu einem Gewebe versponnen sind. Zwar reicht die wissenschaftliche Datenlage noch nicht aus, um Glasfaser- oder Kunststoffstaub eindeutig als Verursacher von Atemwegsproblemen zu benennen. Dennoch wird vermutet, dass sie durchaus zu ernsthaften Krankheiten führen können.

Lötrauch

Mischung aus kleinsten Partikeln und Gasen, die bei der teilweisen Verbrennung von Flussmitteln im Lot entstehen. Lötrauch ist im Allgemeinen gesundheitsschädlich und sollte mit geeigneter Technik gefiltert werden.

Luftvolumenstrom

Der Volumenstrom (oder ungenauer Durchflussrate) ist eine physikalische Größe aus der Fluidmechanik. Sie gibt an, wie viel Volumen eines Mediums pro Zeitspanne durch einen festgelegten Querschnitt transportiert wird. Zumeist ist das Medium ein Fluid (Flüssigkeit oder Gas). Die SI-Einheit des Volumenstroms ist m³/s, gebräuchlich sind je nach Größenordnung des Volumenstroms auch viele andere Einheiten. Der Volumenstrom wird mittels Durchflussmessern gemessen.

Mehrplatzabsaugung

Eine Absauganlage ist für mehrere Arbeitsplätze geeignet.

Metallspäne

Metallspäne entstehen in der Regel aus „Abfallprodukten„ der maschinellen Industrie. Auf Grund der Vielfältigkeit des produzierenden Gewerbes, gibt es auch die unterschiedlichsten Arten von Metallspäne, z.B. Eisen-, Stahl-, Nichteisenmetall- oder legierte Späne, die in grober, gebrochener, wolliger oder feiner Form vorkommen. Im Kontext der Fertigungstechnik, insbesondere des Zerspanens, bezeichnet der Begriff dabei meist Span aus Metall; grundsätzlich entsteht Span aber bei jeder Art spanender Bearbeitung von Festkörpern.

Metallstäube

Wird Metall gebohrt oder geschliffen, gelangt Metallstaub in die Luft – was für Menschen gesundheitsschädlich ist. Mitarbeiter, die diesem Staub regelmäßig ausgesetzt sind, können an Reizungen der Lunge und des Rachens erkranken. Bestimmte Arten von Metallstaub sind dabei schädlicher als andere: Insbesondere Metall, das Kobalt, Blei oder Nickel enthält, ist extrem giftig. Wer damit arbeitet, muss ein Atemschutzgerät tragen, um dauerhaften Lungenschäden

mineralische Stäube

Unter dem Begriff „mineralischer Staub“ wird ganz allgemein Staub ver­standen, der insbesondere bei der Gewinnung, Be- oder Verarbeitung natürlich vorkommender Mineralien und Gesteine (z. B. Granit, Basalt, Diabas, Kalkstein) entsteht. Eine chronisch schädigende Wirkung kann z. B. Quarzfeinstaub entfalten. Quarzfeinstaub bezeichnet die lungen­gängige (alveolengängige) Staubfraktion des kristallinen Siliziumdioxids (SiO2). Beispiele für besonders quarzreiche Gesteine sind Sandstein, Quarzit, Granit.

mobiler Entstauber

Für die flexible Späneabsaugung z.B. in kleinen Hallen, Werkstätten oder auf Baustellen. Ein mobiler Entstauber ist als Einzelplatzabsaugung oder Zentralabsaugung in Fertigungshallen für die sporadische Absaugung an Bearbeitungsmaschinen oder Werkbänken platziert.

mobiler Schweissrauchfilter

Für die flexible Späneabsaugung z.B. in kleinen Hallen, Werkstätten oder auf Baustellen. Ein mobiler Entstauber ist als Einzelplatzabsaugung oder Zentralabsaugung in Fertigungshallen für die sporadische Absaugung an Bearbeitungsmaschinen oder Werkbänken platziert.

Motornennleistung

Als Nennleistung wird die vom Hersteller angegebene („genannte“) Leistung eines Geräts, einer Anlage, mithin eines elektrischen Verbrauchers oder eines anderen Energiewandlers (Generator, Hydraulikmotor, Wärmekraftmaschine) bezeichnet, die diese umsetzen (aufnehmen) oder generieren (abgeben) können. Meist wird als Nennleistung die maximal im Dauerbetrieb erreichbare Leistung angegeben. Unter anderem bei Motoren, Getrieben, Kraftwerken, Transformatoren, Generatoren (auch KFZ-Lichtmaschine und Fahrraddynamo) und Wechselrichtern wird die abgegebene elektrische oder mechanische Leistung als Nennleistung angegeben.

Nachhaltigkeit

die moderne, umfassende Bedeutung im Sinne eines „Prinzip[s], nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann. ein alltagssprachliches Verständnis, das aussagt, dass etwas noch lange Zeit andauern, bestehen, nachwirken oder sein kann bzw. soll, nachdem es gebaut, begonnen und/oder in Bewegung gesetzt wurde;

Nassabscheider

Ein Gaswäscher (englisch scrubber), Nassabscheider oder Absorber ist ein verfahrenstechnischer Apparat, in dem ein Gasstrom mit einem Flüssigkeitsstrom in Kontakt gebracht wird, um Bestandteile des Gasstroms in der Flüssigkeit aufzunehmen. Bei den übergehenden Bestandteilen des Gasstromes kann es sich um feste, flüssige oder gasförmige Stoffe handeln. Als Waschflüssigkeit können reine Lösungsmittel wie Wasser, aber auch Suspensionen wie Kalkmilch (Rauchgasentschwefelung), eingesetzt werden. Gaswäscher können zeitgleich zur Entstaubung und zur Abscheidung von Schadgasen verwendet werden. In der Regel muss ihnen noch ein Tropfenabscheider nachgeschaltet werden.

Nennvolumenstrom

Volumenstrom unter Nennbedingungen. Das sind die Bedingungen, für die ein Gerät im Hinblick auf seine Anwendung konstruiert wurde, wenn es nicht unter Last steht

Ölnebel

Ölnebel bezeichnet in der Luft schwebende Öltröpfchen im Größenbereich von 1 ~ 10 μm. Ölnebel kann sich bilden, wenn Hochdruck-Heizöl, Schmieröl, Hydrauliköl oder anderes Öl durch einen engen Riss gesprüht wird oder wenn ausgetretenes Öl sich mit einer Hochtemperaturoberfläche verbindet, verdampft und mit niedriger Lufttemperatur in Kontakt kommt.
Dies geschieht, während die Flüssigkeiten während der Bearbeitung mit den beweglichen Teilen interagieren.
Kleinere Öltröpfchen als Ölnebel sind unter normalen Umständen schwer zu erzeugen.
Gößere Öltröpfchen als Ölnebel bleiben in Sprühform; Dies hat den Vorteil einer höheren Zündtemperatur. Es sinkt leicht und verringert die Brandgefahr. Ölnebel im Kurbelgehäuse kann ein größeres Problem verursachen.

Ölnebelabscheider

Ölnebel bezeichnet in der Luft schwebende Öltröpfchen im Größenbereich von 1 ~ 10 μm. Ölnebel kann sich bilden, wenn Hochdruck-Heizöl, Schmieröl, Hydrauliköl oder anderes Öl durch einen engen Riss gesprüht wird oder wenn ausgetretenes Öl sich mit einer Hochtemperaturoberfläche verbindet, verdampft und mit niedriger Lufttemperatur in Kontakt kommt.
Dies geschieht, während die Flüssigkeiten während der Bearbeitung mit den beweglichen Teilen interagieren. [1]
Kleinere Öltröpfchen als Ölnebel sind unter normalen Umständen schwer zu erzeugen.
Gößere Öltröpfchen als Ölnebel bleiben in Sprühform; Dies hat den Vorteil einer höheren Zündtemperatur. Es sinkt leicht und verringert die Brandgefahr. Ölnebel im Kurbelgehäuse kann ein größeres Problem verursachen.

Papierstaub

Staub, der in der Papier- und artverwandten-verarbeitenden Industrie ensteht. Papierstaub verteilt sich ungehindert und beinahe unsichtbar und birgt Gefahren für die Atemwege und Organe. Setzt er sich auf Maschinen und Produkten ab, ist außerdem eine Beeinträchtigung von Qualität und Leistung die Folge.

Papierstreifen

Problemstäube

z.B. feuchte Stäube, Lackschliff, Gummi-, Leder-, Kunststoffstaub

Projektierung von Absauganlagen

Projektierung von Absaug- und Filteranlagen beinhaltet die Bedarfsermittlung und Dimensionierung von solchen sowie die Planung von Rohrleitungen und Montagen.

quadratische Absaughaube

quadratische Hauben eignen sich besonders zur punktgenauen Absaugung und können an Absaugarme, Rohrsysteme oder Schläuche angeschlossen werden.

Radialventilator

Radialventilatoren werden überall dort verwendet, wo es im Vergleich zu Axialventilatoren auf größere Druckerhöhung bei gleicher Luftmenge ankommt. Die Luft wird axial (parallel zur Antriebsachse) des Radialventilators angesaugt und durch die Rotation des Radiallaufrads um 90° umgelenkt und radial ausgeblasen. Man unterscheidet Laufräder mit rückwärtsgekrümmten Schaufeln (bei hohen Drücken und Wirkungsgraden), geraden Schaufeln (für Sonderzwecke wie etwa partikelbehaftete Strömungen um Anhaftungen zu reduzieren) und vorwärtsgekrümmten Schaufeln. Es gibt einseitig und beidseitig ansaugende Radialventilatoren mit und ohne Gehäuse. Bei der Ausführung mit schneckenförmigem Gehäuse ist dieses so orientiert, dass die verbleibende Tangentialkomponente der Strömung in Richtung Auslass gerichtet ist. Die Luft wird meist an einem Flansch oder einen Rohrstutzen ausgeblasen. Um die Druckverluste durch die hohe Austrittsgeschwindigkeit aus dem Radialventilator zu minimieren, muss auf geeignete Gestaltung des weiterführenden Kanals geachtet werden (gegebenenfall mit einem Diffusor). Bei der Ausführung ohne spiralförmiges Gehäuse wird die Luft radial aus dem Radiallaufrad ausgeblasen und durch eine geeignete Gehäuseausführung wie bei Dachventilatoren ins Freie geblasen. Solche Ventilatoren oder auch diejenigen, die weitere Verdichterstufen enthalten (zum Beispiel Staubsaugergebläse), haben am Austrittsumfang oft Leitschaufeln, um die tangentiale Strömungskomponente zu nutzen.

Regenerat

durch chemische Aufbereitung gebrauchter Materialien gewonnenes Produkt. aus altem Gummi unter Zusatz von Mineralöl gewonnene, schwammige, plastische Masse

Reinluftabsauganlage

Der Ventilator bei einer Reinluftabsauganlage liegt hinter dem Filter, also reinluftseitig.

Reinluftseitig

Rohluftabsauganlage

Der Ventilator bei einer Rohluftabsauganlage liegt vor dem Filter, also rohluftseitig.

Rohluftseitig

Rohrvorabscheider

Rohrvorabscheider kommen bei Arbeitsprozessen mit erhöhtem Funkenaufkommen (z.B. bei Schweiß-, Schleif- oder bei Schneidarbeiten) zum Einsatz. Sie minimieren das Brandrisiko durch die wirkungsvolle Vorabscheidung von Funken und glühenden Partikeln bereits in der Rohrleitung.

Ruß

Ruß (von ahd. ruos, dunkel-, schmutzfarben) ist ein schwarzer, pulverförmiger Feststoff, der je nach Qualität und Verwendung zu 80 % bis 99,5 % aus Kohlenstoff besteht. Ruß bezeichnet umgangssprachlich sowohl industrielle Produkte als auch unerwünschte, schädliche Nebenprodukte von Verbrennungsprozessen.

Sammelbeutel

Schall

Schall (von Althochdeutsch: scal) bezeichnet allgemein mechanische Schwingungen in einem elastischen Medium (Gas, Flüssigkeit, Festkörper).[1] Diese Schwingungen pflanzen sich in Form von Schallwellen fort. In Luft sind Schallwellen Druck- und Dichteschwankungen. Schall ist eine messbare Größe

Schalldämmung

Schalldämmung bezeichnet die Behinderung der Ausbreitung von Luft- oder Körperschall, indem der sich ausbreitende Schall an einzelnen Unstetigkeitsstellen reflektiert wird. Die Schalldämmung bildet die Grundlage der Bauakustik und wird gekennzeichnet durch das Schalldämmmaß R in dB, das angibt, wie wenig Schall in den Nachbarraum gelangt.

Schallschutz

Schallschutz bezeichnet Maßnahmen, die eine Schallübertragung von einer Schallquelle zu einem Empfänger mindern. Durch geeignete Maßnahmen (z. B. elastische Flächen, Masse, Trennung von Bauteilen) soll in erster Linie die Übertragung von Schall vermieden oder gemindert werden.

Schmuckstäube

Staub, der in Schmuckwarenfabriken ensteht

Schrägrohrdüse

Düse mit abgeschrägtem Ende

Schweissrauch

Als Schweißrauch werden die Schadstoffe bezeichnet, die beim Schweißen, Löten und thermischen Schneiden / Spritzen entstehen. Diese Schadstoffe setzen sich aus verschiedenen Gasen und kleinsten Staubpartikeln zusammen. Die Zusammensetzung des Schweißrauchs kann sehr komplex sein und stark variieren, je nach verwendetem Werkstoff und Verunreinigungen wie Beschichtungen, Fetten und Ölen

Spänesäcke

Spänesammelvolumen

Spannung

Die elektrische Spannung (oft auch vereinfacht nur als Spannung bezeichnet) ist eine grundlegende physikalische Größe der Elektrotechnik und Elektrodynamik. Sie wird im internationalen Einheitensystem in der Einheit Volt (Einheitenzeichen: V) angegeben.  die Spannung charakterisiert die „Stärke“ einer Spannungsquelle; sie ist die Ursache für den elektrischen Strom

stationärer Entstauber

Ein stationärer Entstauber ist entweder direkt neben der Bearbeitungsmaschine installiert oder zentral in Produktionshallen installiert.

Staub

Staub (Mehrzahl Stäube, bei unterschiedlichen Sorten) ist die Sammelbezeichnung für feinste feste Partikel verschiedener Größe und verschiedenen Ursprungs, die einen gewissen Zeitraum in Gasen, insbesondere in der Luft, suspendiert bleiben können. Es werden Schwebstaub und Staubniederschlag unterschieden. Staub besteht aus sichtbaren und unsichtabren, schwebenden und abgesetzten Teilchen fester Materie. Je größer die Partikel sind, desto weniger schweben sie (je nach Art und Beschaffenheit). Das Gewicht der Teilchen spielt dabei keine Rolle. Sind die Partikel sehr klein, etwa bei Metallstäuben, bleibt der Staub permanent in der Luft und sinkt nicht ab. Bei der Beurteilung der Gesundheitsgefährdung durch Staubpartikel spielt neben deren Größe die Chemische Zusammensetzung eine entscheidende Rolle.

stationärer Entstauber

Abgase sind die bei einem Stoffumwandlungsprozess anfallenden, gasförmigen Abfallprodukte. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden sie als Verbrennungsabgase bezeichnet, also die Abgase aus einer Verbrennung. Chemisch betrachtet sind Abgase ein Aerosol, also eine Dispersion (ein heterogenes Gemisch) aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen in Gasen.

Staubklasse H

Durchlassgrad 0,005
Staub dieser Klasse ist als „hoch“ gesundheitsgefährdend eingestuft. Dabei handelt es sich um stark gesundheitsgefährliche und krebserregende Stoffe wie Asbest, Schimmelsporen, Bleistaub und unterschiedliche Arten von Mineralfasern. Die Entsorgung des Filters muss dabei staubfrei erfolgen.

Staubklasse M

Durchlassgrad 0,1
Staub der Staubklasse M ist als „mittel“ gesundheitsgefährdend eingestuft. Zur filtern von Holzstäube, Lackpartikeln und unterschiedlichen Metallstäuben. Vor allem beim intensiven Arbeiten mit Holz sollte der Sauger mit einem Filter der Staubklasse M ausgestattet sein. Die Entsorgung des Filters muss dabei staubarm erfolgen.

Staubmenge

Die entstandene Menge an Staub

Staubsammelkarton

Auffangbehälter aus Karton für Stäube

Steinstaub

Bei der Bearbeitung von Steingut entstehen grobe und feine Stäube, zB. Steinmetz-, Bildhauer sowie bei Bauarbeiten

Textilfasern

Eine Faser ist ein lineares, elementares Gebilde, das aus einem Faserstoff besteht und eine äußere Faserform (Längsform: schlicht, kraus; Querschnittsform: rund, eckig etc.) hat. Die Faser kann endlos oder längenbegrenzt sein[1] und ist ein im Verhältnis zu ihrer Länge dünnes, flexibles Gebilde.

tragbarer Entstauber

Diese Art von Entstauber ist aufgrund seiner kompakten Abmessungen schnell und unkompliziert transportierbar.

Transportventilator

Ventilator für den Materialtransport, für sehr staubige Luft oder Feststofftransport. Eine geeignete Schaufelform und der Einsatz offener Laufräder ermöglichen den Transport großer Feststoffpartikel mit dem Förderstrom

Unterdruck

Als Unterdruck (fachsprachlich: negative Druckdifferenz) bezeichnet man den relativen Druck, wenn er unter dem Umgebungsdruck liegt. Verkürzt wird er dann oft als negativer Druck bezeichnet, obwohl negative Druckdifferenz gemeint ist (negativen absoluten Druck gibt es nicht). Der maximal mögliche Unterdruck wird somit bei Vakuum erreicht und entspricht dem umgebenden Bezugsdruck, meistens also Luftdruck, so dass auf Meereshöhe bis zu etwa 1 bar möglich ist. In aktuellen Normen wird als Bezugsdruck 1 bar verwendet (bis 1978 atm). Während der Unterdruck statisch betrachtet wird, bezeichnet man die dynamischer Wirkung eines Fluidstromes als Sog, beispielsweise bei einem Staubsauger

Vakuum

Vakuum ist in der technischen Praxis ein Raum mit weitgehender Abwesenheit von Materie – im Vakuum gibt es keine festen Objekte oder Flüssigkeit, extrem wenig Gas und damit auch einen extrem niedrigen Gasdruck. Ein technisches Vakuum wird erzeugt, indem man mit einer Pumpe (Gas-)Moleküle aus einem Behälter entfernt; der Druck darin sinkt. Gasdruck entsteht durch Stöße zwischen den Gasmolekülen und der Behälterwand. Das Pumpen erzeugt einen Unterdruck, also einen Druck, der geringer ist als der Umgebungsdruck. Sinkt der Druck im Behälter unter 300 mbar und entfernt man weiter und weiter Moleküle aus dem Raum, so erhält man Grobvakuum, Feinvakuum, Hochvakuum und zuletzt Ultrahochvakuum. Das Herstellen eines Vakuums heißt auch evakuieren.

Vorabscheider

Vorabscheider finden Anwendung bei der Abscheidung von grobem Material und großen Materialmengen. Sie können in der Nähe des Arbeits­platzes, z.B. zur Wiedergewinnung, oder an der Zentral­einheit aufgestellt werden. Der Vorabscheider arbeitet dynam­sch, d.h. dass durch Umlenkung der Luft das Material aus dem Luftstrom her­aus­geschleudert wird. Dies kann im Zyklon oder in einer Fallkammer geschehen.

W3 - Zertifizierung

Für das Schweißen von Edelstahl gelten besondere Richtlinien. Beim Fahren von Umluft benötigt eine geprüfte Absauganlage nach Höhe des Chrom-/Nickelanteils im Edelstahl ein IFA Prüfzeugnis W3.

Wasservorabscheider

Wasservorabscheider sind, beispielsweise bei Funkenflug, die ideale Lösung, um das Risiko von Filterbränden auf ein Minimum zu reduzieren.

Wickelfalzrohr und Formeile

Rohrleitungssysteme werden zur strömungstechnisch optimalen Verbindung der Staub- und Rauchquelle mit der Absauganlage eingesetzt. ESTA verfügt über ein umfangreiches Sortiment an Wickelfalzrohrteilen, das sich durch seine robuste und hochwertige Verarbeitung auszeichnet und sich flexibel an Ihren spezifischen Anforderungen ausrichten lässt. Um eine maximale Absaugwirkung zu erzielen, ist die richtige Auslegung von zentraler Bedeutung. Denn ein dichtes Rohrleitungsnetz garantiert die Wirtschaftlichkeit einer Anlage. Deshalb sind alle ESTA Formteile mit einer Doppellippendichtung ausgestattet. Das selbstsichernde Stecksystem sorgt für eine weitestgehend schraubenlose Verbindung.
Anwendung:
Zum Anschluss mehrerer Saugstellen an einer zentralen Absauganlage
Besonderheiten:
    Verzinktes Stahlblech nach DIN EN 12237
    Standardlänge bis zu 3,0 m Rohr an einem Stück
    DN 71 mm – 450 mm vorrätig weitere Größen sind auf Anfrage lieferbar
    Blechstärken von 0,4 – 1,2 mm abhängig von Rohrnennweiten
    Selbstsicherndes Stecksystem
Nutzen:
    Umfangreiches Sortiment
    Optimale Strömungsverhältnisse
    Robuste Verarbeitung
    Einfache Montage

Zementstaub

Mischung von Kalk mit Tonerde, Kieselsäure u. Eisenoxid (z.T. auch Quarzsand, Thomasschlackenmehl) als Baumaterial. Verursacht u.U. Hauterkrankungen („Zementdermatose“; als Ätzgeschwüre, Ekzem), Lungenfibrose mit Asthma, Zementstaublunge sowie durch seinen Chromatgehalt eine Chromallergie (Berufskrankheit bei Maurern).

zentrale Absaugung

Eine Absaugeinheit, die zentral mehrere Stellen gleichzeitig absaugt. Modular nachrüstbar: Passt sich den individuellen Ansprüchen an. Für eine größere Zahl an Arbeitsplätzen bzw. Anwendungsbereiche geeignet. Vergleichsweise geringeres Investitionsvolumen zu Einzelplatzlösungen, wenn an vielen Arbeitsplätzen gleichzeitig abgesaugt werden soll. Kann im Umluft- und oder Abluftbetrieb eingesetzt werden

Zyklonvorabscheider

Zyklonvorabscheider eignen sich u.a. zur Abscheidung von verschiedenen Problemstäuben.